Dieser Reiseverlauf stellt den regulären Ablauf dar. Es sind Anpassungen aufgrund von Wetteränderungen oder sich verändernden Verhältnissen jederzeit und kurzfristig möglich.
1. Tag
Stahlhaus
7,4 km, ↑ 650 hm, ↓ 50 hm
Unser gemeinsamer Treffpunkt ist die Talstation der Jennerbahn um 13:00. Nach der Begrüßung und einer kurzen Besprechung der wichtigsten Dinge für die bevorstehende Tour, steigen wir in die Seilbahn ein und lassen uns bis zur Mittelstation hinauffahren. Von hier aus haben wir zum ersten Mal auf unserer Tour freien Blick auf das Watzmannmassiv. Wir folgen dem leicht aufsteigenden Höhenweg zum Königstal und haben mit der Königstalalm eine Möglichkeit zur Einkehr. Auf dem letzten Teilstück hinauf zum Stahlhaus zeigt sich die Landschaft von ihrer verwilderten Seite und immer wieder haben wir traumhafte Ausblicke auf die umliegenden Berge.
2. Tag
Wasseralm
13,2 km, ↑ 1050 hm, ↓ 1350 hm
Wir starten früh unseren zweiten Tag mit dem Aufstieg auf den vor uns liegenden Schneibstein. Ein schmaler Pfad führt uns die 500 Höhenmeter hinauf zum Gipfel und belohnt uns mit dem herrlichen Ausblick auf das Steinerne Meer und dem Watzmann. Beim Abstieg zum Seeleinsee wandelt sich die Natur immer wieder und wir entdecken eine Vielzahl an unterschiedlichen Gebirgsblumen. Mit etwas Glück zeigen sich uns die hier lebenden Steinböcke und Murmeltiere. Nach dem anschließenden Anstieg zum Hochgschirr geht es durch die Rosengrube und den langgezogenen Landtalgraben stetig hinab. Am Ende des Grabens erwartet uns mit dem Hanauer Laubwald das letzte Stück unserer heutigen Tour. Der verwilderte Wald gibt immer wieder den Blick auf die im Tal liegende Fischunkelalm und den Obersee frei.
3. Tag
Kärlingerhaus
7,9 km, ↑ 650 hm, ↓ 400 hm
Wir kehren der Wasseralm und dem Blick auf die Teufelshörnern den Rücken zu und wenden uns Richtung Westen. Der verwilderte Wald ist auch jetzt unser Begleiter, bis wir zur Moosscheibe und unserem Brotzeitplatz mit herrlicher Kulisse am Halsköpfl kommen. Unsere Aussicht erstreckt sich hier vom Watzmann über den Königssee bis hin zu den Gotzenbergen. Es geht weiter zum idyllisch gelegenen Schwarzsee und dem darauf folgenden Grünsee. Von hier aus geht es Schritt für Schritt die Himmelsleiter hinauf. Oben angekommen wird unser Pfad steiniger, bis wir das Kärlingerhaus und den eingebetteten Funtensee mit dem herrlichen Bergpanorama erreichen. Am Nachmittag können wir am Funtensee entspannen oder noch einen Anstieg auf den Viehkogel wagen. Dort oben erwartet uns eine lohnende Rundumsicht über die Berchtesgadener Alpen.
4. Tag
Wimbachgrieshütte
10,5 km, ↑ 750 hm, ↓ 1050 hm
Mit einem letzten Blick auf den malerisch gelegenen Funtensee verlassen wir das Kärlingerhaus und steigen auf den Almwiesen hinauf zum eindrucksvolles Karsthochplateau. Vor uns liegt das zu Stein gewordene Meer mit seinen wogenden und steinernen Wellen. Ein stetiges Bergauf und Bergab begleitet uns durch dieses beeindruckende Meer, bis wir am höchsten Punkt unserer Etappe angekommen sind, dem Hundstodgatterl. Von hier aus haben wir freie Sicht auf die wilden und steilen Felswände der Watzmann-Südseite. Der Abstieg durch die Hundstodgrube fordert uns noch einmal heraus, doch die Schönheit dieser wilden und abgelegenen Landschaft lässt auch diese Strapazen schnell vergessen. Der Banngraben mit seinem leichten Pfad führt uns dann direkt zur Wimbachgrieshütte mit ihren bayrischen Schmankerln.
5. Tag
Wimbachbrücke und Königssee
8,3 km, ↑ 0 hm, ↓ 700 hm
Wir genießen in aller Ruhe unser letztes gemeinsames Frühstück und verlassen in Richtung Norden die im Talschluss liegende Wimbachgrieshütte. Der eingeschlagene Weg führt uns hinaus aus dem mystisch wirkenden Wimbachtal. Vorbei am gewaltigen Watzmannmassiv auf der rechten Seite und dem Hochkalter auf der linken Seite, erreichen wir das idyllisch gelegene Wimbachschloss. Hier bietet sich die Möglichkeit zum Verweilen an, bevor wir das letzte Teilstück bis zur Wimbachbrücke zurücklegen. Ein Taxi bringt uns von dort zurück zum Königssee und zum Ende unserer Mehrtageswanderung.
oder teile diese Seite